Gefährliche Signale im Network Marketing

Das MLM-Unternehmen, für dass Sie tätig sind, hat nicht nur den besten Karriereplan im Network Marketing, die besten Produkte und das beste System überhaupt, nein, hier arbeiten auch die ethisch einwandfreisten, vorbildlichsten und nettesten Menschen, die man sich vorstellen kann. Die Presse war sich ebenfalls einig, dass hier ein neuer Network-Marketing-Gigant enstehen würde. Scheinbar ist alles in bester Ordnung, bis auf einmal im Internet zu lesen ist, das Rudi Rottweiler, einer diesen typischen MLM-Beisser das Unternehmen verlässt, obwohl er doch erst vor zwei Jahren dazugestossen ist. Weitere Informationen gibt es nicht, aber komisch ist das schon, denn in der firmeneigenen Zeitung mit dem Namen HOPE stand immer, das der Rudi Rottweiler zu den erfolgreichsten Partnern gehören würde und nun ist er dann einfach mal weg.

Ein MLM-Beisser verläßt das Unternehmen

Wenn eine Führungskraft, eine Integrationsfigur, ein Idol oder vielleicht sogar eine echte Persönlichkeit mit Reputation das Unternehmen wechselt, dann gibt es meistens einen Grund dafür und der liegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent am Geld, also am Mangel an Einkommen oder noch treffender an sinkenden “Schecks”!  Allerdings müssen Sie hier sehr wachsam analysieren, ob es sich bei der Führungskraft um einen MLM-Schaumschläger, einen MLM-Legionär oder um jemanden handelt, der eine echte Karriereposition erreicht hat, die Sie erst noch in den nächsten zehn Jahren erklimmen möchten, denn das sollte Sie ernsthaft nachdenklich stimmen. Auf jeden Fall ist jetzt Recherche angesagt, damit Sie nicht im Ernstfall, also falls mehr als persönliche finanzielle Gründe hinter dem Aussstieg stecken, als letzter das Licht in der MLM-Firma ausmachen, für die Sie voller Enthusiasmus tätig sind.  Auf jeden Fall wird der Wechsel einer “Führungskraft” immer für Unruhe sorgen und führt aller Wahrscheinlichkeit nach zur Plünderung Ihrer Organisation, wenn sich der MLM-Beisser in Ihrer Upline befunden hat.

Die ersten Schritte zur Gefahrenabwehr und Analyse

1.) Rufen Sie die ausgeschiedene Führungskraft an und fragen Sie nach den wirklichen Hintergründen für den Ausstieg! Achtung, man wird Sie abwerben wollen.
2.) Rufen Sie in den Redaktionen der bestehenden Network-Marketing-Fachmedien an und fragen Sie nach, ob es Negativ-Meldungen über das Unternehmen gibt!
3.) Fragen Sie als letztes Ihre Upline, warum das aus seiner Sicht geschehen ist, denn diese wird versuchen Sie zu beruhigen, damit Sie im System bleiben.

Nun zur Ihrer Upline, die alles versuchen wird, Sie im Rahmen der Besitzstandswahrung zum Durchhalten zu animieren. Sie alle kennen die Durchhalteparolen, mit denen die Upline versucht, Sie im System zu halten. Sie brauchen Geduld, Sie müssen an sich arbeiten, Sie müssen Kontakte machen. Und Sie machen es, denn dies gehört zur Psychologie des Systems und wenn Sie einmal die hohen Weihen der Arbeitsweisen der Profis empfangen haben, werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach genauso agieren, um die eigene Money-Pipline zu erhalten. Kritischer wird es, das ist mein Rat an alle Networker in den unteren Ebenen, wenn verstärkt Durchhalteparolen von der Upline ans Fußvolk kommuniziert werden. Diese Signale sollten Sie erkennen, denn zu diesem Zeitpunkt brennt es meistens schon hinter den Kulissen. Entweder stimmen die Wachstumsraten nach der Momentumphase nicht mehr oder die Ausstiegsrate ist höher als die Einstiegsrate. Beides äußerst kritische Situationen, über die Sie kein Unternehmen oder kaum eine Führungskraft informieren wird.

Sie dürfen das Unternehmen nicht verlassen!

Vergessen Sie die Durchhalteparolen der Uplines und des Unternehmens und beobachten Sie ganz intuitiv und persönlich den Markt, denn derjenige, der an der Spitze einer Organisation steht, wird priesterlich auf Sie einreden, dass er selbst, und dies wird er beim Leben seines Goldhamsters „Lumpi Kabelbeißer“ schwören, niemals diese Firma verlassen wird. Manchmal glaube ich, dass jeder Schlachter besser über die Fleischpreise in Chicago informiert ist als die meisten Networker über ihr eigenes Geschäft oder die Branche im Allgemeinen. Bis auf einige ganz wenige der bekannten Networker haben alle der vermeintlichen MLM-Superstars bereits mehrfach das Unternehmen gewechselt. Die Branche ist also immer in Bewegung und Sie müssen die Hypes und Signale erkennen, sonst werden Sie immer in der ersten Reihe liegen und nicht sitzen und in dieser Betrachtung liegt der Unterschied zwischen Schützengraben und dem ganz großen frenetischen Applaus auf der Bühne. Aber dennoch gilt eine angemessene Vorsicht vor einem unüberlegten Wechsel, denn die neuen Besen mögen zwar schneller kehren, aber die alten kennen die Ecken.

 

 

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